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Sobald die Kürbissaison beginnt, freue ich mich jedes Jahr darauf, wieder neue Rezepte mit Kürbis auszuprobieren. Meistens landet er bei uns als Suppe, Ofengemüse oder in einem Auflauf auf dem Tisch. Aber warum nicht mal etwas anderes daraus machen? So ist dieser herbstliche Kürbissalat mit Feta und Granatapfel entstanden, der inzwischen zu meinen liebsten Salaten in der Kürbiszeit gehört.
Aromatischen, im Ofen gerösteten Hokkaido-Kürbis, knackige Walnüsse, frische Granatapfelkerne und cremigen Feta. Eine Kombination, die nicht nur optisch richtig etwas hermacht, sondern auch geschmacklich wunderbar harmoniert.
Was ich an diesem Rezept außerdem so gerne mag: Es ist unkompliziert, lässt sich gut vorbereiten und schmeckt sowohl mit noch leicht warmem Kürbis als auch kalt richtig lecker. Gerade an Tagen, an denen ich Lust auf etwas Frisches habe, aber trotzdem nicht auf die gemütliche Herbstküche verzichten möchte, ist dieser Salat mit geröstetem Kürbis genau das Richtige.
Ob als leichtes Mittagessen, zum Abendessen oder als Beilage – dieser bunte Kürbissalat bringt ein bisschen Herbst auf den Teller und ist eine schöne Abwechslung zu den klassischen Kürbisrezepten.
Warum du diesen Kürbissalat lieben wirst
- Einfach und unkompliziert zubereitet
- Perfekt für die Kürbissaison
- Warm und kalt ein Genuss
- Eine Kombination aus süßen, herzhaften und fruchtigen Aromen
- Ideal als Hauptgericht oder Beilage
Welcher Kürbis eignet sich am besten
Für meinen herbstlichen Kürbissalat verwende ich am liebsten Hokkaido-Kürbis. Er hat einen angenehm nussigen, leicht süßlichen Geschmack und eignet sich perfekt zum Rösten im Backofen.
Hokkaido-Kürbis:
- Hat einen leicht süßlichen, nussigen Geschmack.
- Muss nicht geschält werden, da die Schale beim Backen weich wird.
- Wird im Ofen innen schön weich und bekommt außen leicht gebräunte Ränder.
- Behält bei richtiger Zubereitung noch etwas Biss.
Butternut-Kürbis als Alternative:
- Schmeckt etwas milder und leicht buttrig.
- Eignet sich ebenfalls hervorragend zum Rösten.
- Sollte vor der Zubereitung geschält werden, da die Schale fester ist.
Mein Tipp: Schneide den Kürbis in möglichst gleich große, nicht zu kleine Würfel. So gart er gleichmäßig und wird nicht zu weich. Lass ihn nach dem Backen kurz abkühlen, bevor du ihn mit dem Blattsalat vermengst, damit die Salatblätter schön frisch und knackig bleiben.
Variationen und Alternativen
- Feta: Alternativ Ziegenkäse verwenden.
- Walnüsse: Durch Pekannüsse oder geröstete Kürbiskerne ersetzen.
- Granatapfel: Auch Apfelstücke oder Birnenspalten passen gut.
- Pflücksalat: Feldsalat, Rucola oder Babyspinat verwenden.
- Extra sättigend: Quinoa, Couscous oder Linsen ergänzen.
Fragen (FAQ)
Muss ich Hokkaido-Kürbis schälen?
Nein, das ist nicht notwendig! Die Schale des Hokkaido-Kürbisses ist essbar und wird beim Backen schön weich. Du solltest den Kürbis lediglich gründlich waschen, halbieren und die Kerne entfernen, bevor du ihn in Würfel schneidest.
Kann ich den Kürbissalat auch kalt essen?
Auf jeden Fall! Der Kürbissalat mit Feta und Granatapfel schmeckt sowohl mit lauwarmem als auch mit vollständig abgekühltem Kürbis. Ich persönlich mag ihn besonders gerne, wenn der Kürbis noch leicht warm ist.
Wie lange ist der Kürbissalat haltbar?
Am besten schmeckt der Salat frisch zubereitet. Einzelne Zutaten wie der geröstete Kürbis lassen sich aber problemlos vorbereiten und etwa 2–3 Tage luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Den Blattsalat und das Dressing solltest du erst kurz vor dem Servieren hinzufügen, damit alles schön frisch und knackig bleibt.
Kann ich den Kürbis auch in der Heißluftfritteuse zubereiten?
Ja, das funktioniert wunderbar! Vermenge die Kürbiswürfel mit etwas Olivenöl und Gewürzen und gare sie bei etwa 180 °C für 12–18 Minuten in der Heißluftfritteuse. Schüttle den Korb zwischendurch einmal durch, damit die Kürbisstücke gleichmäßig bräunen. Je nach Größe der Würfel kann die Garzeit etwas variieren.
Kann ich den Kürbissalat vorbereiten?
Ja, der Kürbissalat eignet sich gut zum Vorbereiten. Du kannst den Kürbis bereits am Vortag rösten, die Granatapfelkerne herauslösen und die Walnüsse vorbereiten. Bewahre alle Zutaten getrennt im Kühlschrank auf, soweit sie gekühlt werden müssen. Kurz vor dem Servieren musst du dann nur noch alles miteinander vermengen und das Dressing darübergeben.
Herbstlicher Kürbissalat
4
Personen20
Minuten15
MinutenZutaten
1 Hokkaidokürbis
eine Packung Pflücksalat oder Wildkräutermischung
2 Frühlingszwiebeln
1/2 Bund Blattpetersilie
100 g Feta
1 Granatapfel
eine Handvoll Walnusskerne
- Marinade Kürbis
3 EL Olivenöl
Knoblauchpulver
Currypulver
Salz
Pfeffer
- Vinaigrette
3 EL Olivenöl
1 EL dunkler Balsamicoessig
1 TL Senf
1 TL Honig
Salz
Pfeffer
Anweisungen
Den Kürbis waschen, entkernen und in Spalten oder Würfel schneiden.
Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
Alle Zutaten für die Marinade vermischen und mit dem Kürbis vermengen. Die Kürbisstücke auf ein Backblech geben und für ca. 15 Minuten rösten.Den Granatapfel entkernen und die Walnusskerne grob hacken. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und die Petersilie grob haken. Beides zusammen mit dem Salat in eine Schüssel geben.
Alle Zutaten für die Vinaigrette vermengen und zum Salat geben.Wenn der Kürbis fertig ist, kann angerichtet werden.
Den Pflücksalat auf die Teller geben. Darauf den gerösteten Hokkaidokürbis und toppen mit Granatapfel, Walnusskernen und zerbröseltem Feta.
Für das gewisse Etwas, kann man zum Schluss noch etwas Kürbiskernöl darüber geben. Das ist aber optional.
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