Saftiger Zitronenkuchen mit Zitronenguss, Zitronenscheiben und Lavendel auf einem rustikalen Holzbrett

Zitronenkuchen mit Lavendel

Ich liebe Rezepte, die unkompliziert sind und trotzdem ein bisschen besonders wirken – und genau das ist bei diesem Zitronenkuchen mit Lavendel der Fall. Die frische Säure der Zitrone trifft auf das feine, leicht florale Aroma des Lavendels und ergibt eine Kombination, die wunderbar sommerlich und herrlich aromatisch schmeckt.

Der Kuchen selbst ist schön saftig, schnell zusammengerührt und bekommt durch den Zitronenguss noch eine Extraportion Frische. Beim Lavendel gilt dabei: lieber etwas weniger als zu viel. So bleibt sein Aroma dezent und unterstützt die Zitrone, ohne sie zu überdecken.

Für mich ist dieser Rührkuchen perfekt für einen gemütlichen Nachmittag bei einer Tasse Kaffee oder wenn sich spontan Besuch ankündigt. Ein paar Zitronenscheiben und Lavendelblüten als Deko dazu – und schon steht ein Kuchen auf dem Tisch, der nicht nur lecker schmeckt, sondern auch richtig schön nach Sommer aussieht.

Warum ihr diesen Zitronenkuchen mit Lavendel lieben werdet

  • Ein unkomplizierter Kuchen mit einem kleinen besonderen Twist sucht.
  • Wunderbar saftig, schmeckt angenehm frisch und bekommt durch den Lavendel eine tolle florale Note.
  • Der Kuchen ist schnell zubereitet und eignet sich deshalb gut für den spontanen Kaffeebesuch.
  • Mit ein paar Zitronenscheiben und Lavendel dekoriert, macht er auch optisch richtig etwas her.

Tipps & Tricks

  • Frische Zitronen verwenden: Für ein intensives Zitronenaroma solltet ihr unbedingt frische Zitronen (am besten Bio) verwenden. Besonders der fein abgeriebene Abrieb sorgt für viel Geschmack, da sich die ätherischen Öle direkt in der Schale befinden.
  • Beim Lavendel lieber sparsam sein: Lavendel hat ein sehr intensives Aroma. Zu viel davon kann schnell seifig oder bitter wirken. Weniger ist hier definitiv mehr – die Zitrone sollte geschmacklich im Vordergrund bleiben.
  • Den Guss erst auf den abgekühlten Kuchen geben: Ist der Kuchen noch zu warm, wird der Guss sehr flüssig und zieht stark in den Kuchen ein. Auf einem vollständig ausgekühlten Kuchen bleibt er schön sichtbar und läuft dekorativ an den Seiten herunter.
  • Tipp für besonders viel Zitronenaroma: Wer es richtig zitronig mag, kann den Kuchen nach dem Backen mit etwas frisch gepresstem Zitronensaft beträufeln, bevor der Guss daraufkommt. So zieht die zusätzliche Zitronennote schön in den Kuchen ein.

Variationen

  • Mit weißer Schokolade: Ein wenig gehackte weiße Schokolade im Teig passt hervorragend zur frischen Zitrone und sorgt für eine zusätzliche süße Note.
  • Als Muffins: Der Teig lässt sich problemlos in Muffinförmchen backen. Die Backzeit verkürzt sich entsprechend – am besten ab etwa 20 Minuten mit der Stäbchenprobe prüfen.
  • Mit Beeren: Frische Himbeeren oder Heidelbeeren ergänzen die Zitrone wunderbar und bringen gleichzeitig etwas Farbe ins Rezept.
  • Lavendel reduzieren oder weglassen: Wenn ihr Lavendel geschmacklich nicht mögt, könnt ihr ihn einfach reduzieren oder komplett weglassen. Aus dem Rezept wird dann ein klassischer, wunderbar saftiger Zitronenkuchen.
  • Rosmarin/Thymian anstatt Lavendel verwenden: Einfach die Lavendelblüten durch einen Zweig fein gehackte Rosmarinnadeln oder einen Teelöffel Thymian ersetzen. Dieser harmoniert genau so gut mit der Zitrone und gibt dem Kuchen einen herrlichen mediterranen Flair.
    –> diese Kombination gibt es schon in einem anderen Rezept Zitronen Thymian Cookies

Welcher Lavendel eignet sich?

Für dieses Rezept solltet ihr ausschließlich essbaren Lavendel verwenden, der ausdrücklich für den Verzehr geeignet ist. Besonders wichtig ist, dass der Lavendel nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wurde.

Geschmacklich eignet sich echter Lavendel besonders gut. Verwendet am besten nur die Blüten und dosiert sie sparsam. Das Aroma sollte den Zitronengeschmack ergänzen und nicht dominieren.

Getrockneter Lavendel funktioniert ebenfalls sehr gut. Da dieser meist intensiver schmeckt als frische Blüten, solltet ihr zunächst lieber etwas weniger verwenden und bei Bedarf nach Geschmack erhöhen.

Mein Tipp: Wenn ihr zum ersten Mal mit Lavendel backt, startet lieber mit einer kleinen Menge. Der feine Unterschied zwischen „aromatisch“ und „zu intensiv“ ist bei Lavendel schnell erreicht.

Fragen (FAQ)

Kann ich getrockneten Lavendel verwenden?
Ja, getrockneter Lavendel eignet sich sehr gut für den Kuchen. Da sein Aroma meist intensiver ist als das von frischen Blüten, solltet ihr ihn allerdings sparsam dosieren.

Kann ich den Lavendel auch komplett weglassen?
Natürlich. Wenn ihr einen klassischen Zitronenkuchen bevorzugt, könnt ihr den Lavendel einfach weglassen. Die übrigen Zutaten und die Zubereitung bleiben unverändert.

Warum wird mein Zitronenkuchen trocken?
Meist liegt es daran, dass der Kuchen zu lange gebacken wurde. Prüft ihn deshalb gegen Ende der angegebenen Backzeit mit der Stäbchenprobe und nehmt ihn aus dem Ofen, sobald kein flüssiger Teig mehr daran haftet.

Wann kommt der Zitronenguss auf den Kuchen?
Der Kuchen sollte vollständig abgekühlt sein, bevor ihr ihn mit dem Guss überzieht. Dadurch bleibt der Guss besser auf der Oberfläche und läuft schön langsam an den Seiten herunter.

Kann ich den Zitronenkuchen einfrieren?
Ja, der Kuchen lässt sich sehr gut einfrieren. Für das beste Ergebnis könnt ihr den Kuchen ohne Guss einfrieren und ihn nach dem Auftauen frisch glasieren.

Kann ich das Rezept als Muffins backen?
Ja, der Teig eignet sich auch hervorragend für Muffins. Die Backzeit ist deutlich kürzer als beim Kuchen – deshalb ab etwa 20 Minuten regelmäßig eine Stäbchenprobe machen.

Backzeit & Stäbchenprobe

Die genaue Backzeit kann je nach Backofen, Backform und Material der Form etwas variieren. Deshalb solltet ihr euch nicht ausschließlich auf die angegebene Zeit verlassen.

Gegen Ende der Backzeit stecht ihr mit einem Holzstäbchen oder einem dünnen Holzspieß in die Mitte des Kuchens. Bleibt noch flüssiger Teig daran kleben, braucht der Kuchen noch etwas Zeit. Ein paar feuchte Krümel sind dagegen völlig in Ordnung – sie sind sogar ein gutes Zeichen dafür, dass der Kuchen schön saftig bleibt.

Sobald kein flüssiger Teig mehr am Stäbchen haftet, könnt ihr den Kuchen aus dem Ofen nehmen. Lasst ihn anschließend zunächst in der Form etwas abkühlen, bevor ihr ihn vorsichtig herauslöst.

Mein persönlicher Tipp

Bei diesem Kuchen macht für mich vor allem die Balance den Unterschied. Die Zitrone darf ruhig schön frisch und präsent sein, während der Lavendel eher leise im Hintergrund bleibt.

Deshalb würde ich beim ersten Backen lieber etwas weniger Lavendel verwenden. Nachlegen kann man beim nächsten Mal immer noch – ein zu intensives Lavendelaroma lässt sich dagegen nur schwer wieder ausgleichen.

Und beim Guss darf es ruhig ein bisschen unperfekt aussehen: Wenn er an einigen Stellen langsam über den Rand läuft und nicht überall gleichmäßig verteilt ist, wirkt der Kuchen für mich am schönsten. Genau das macht ihn so schön selbstgemacht.

So gelingt mein saftiger Zitronenkuchen mit Lavendel

Zitronenkuchen mit Lavendel

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Portionen

12

Stücke
Zubereitungszeit

10

Minuten
Kochzeit

45

Minuten

Zutaten

  • 200 g Butter

  • 4 Eier

  • 150 g Zucker

  • 1 Pck. Vanillezucker

  • 250 g Mehl

  • 1 Pck. Backpulver

  • 1 Zitrone (Saft + Abrieb)

  • 1-2 TL getrocknete Lavendelblüten

  • Optional Zitronensaft und Puderzucker für einen Guss

Anweisungen

  • Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

    Die Butter in einem Topf langsam schmelzen lassen. Die Lavendelblüten in einem Mörser oder einem Mixer etwas zerkleinern.

  • Die Eier zusammen mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Zitronenabrieb hellcremig aufschlagen. Die geschmolzene Butter langsam unterrühren. Die Lavendelblüten und den Zitronensaft anschließend dazu geben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren.

  • Den Teig nun in eine gefettete Kastenform füllen und den Zitronenkuchen für 45 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!).
    Den Kuchen vollständig auskühlen lassen.

  • Wer mag kann den Kuchen noch mit einem Guss aus Puderzucker und Zitronensaft toppen oder ihr bestäubt ihn einfach mit etwas Puderzucker.

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